Gott, Papa! – Das Herz des Vaters offenbart – mit Joseph Prince

Gott hat und Seinen Sohn gesandt, um uns
zu Seinen Kindern zu machen. Im Griechischen steht hier übrigens
nicht das Wort „Adoption“, sondern der Ausdruck „als Sohn einsetzen“.
Jesus ist gekommen, um uns als Söhne einzusetzen.
Gnade ist tiefer und stärker als das Gesetz.
Herr, du bist so gut.
Deine Liebe dauert für immer an.
Und heute Abend schüttest du sie über uns aus. Danke, Jesus!
Vater, wir wollen dir für deine unendliche Gnade in unserem Leben danken, die du uns heute hier zeigst.
Heben Sie Ihre Hände und schauen Sie auf Jesus, den Ursprung und Vollender unseres Glaubens. Wir beten dich an, Herr.
Heute mit Pastor Joseph Prince.
Preist Gott!
Hallo Lakewood und Amerika!
Es ist schön, wieder bei Ihnen allen zu sein.
Lassen Sie uns richtig laut Jesus zujubeln, der all das möglich gemacht hat! Amen! Danke, Herr!
Danke für Ihre Liebe und Anerkennung. Aber ich gebe sie an den weiter, dessen Name über allen Namen steht.
Seine Gegenwart ist an diesem Ort so stark.
Wir sind ja Menschen des Glaubens, nicht wahr? Es kommt nicht auf Gefühle an, aber manchmal sind Gefühle wirklich gut.
Und heute spüre ich seine Gegenwart hier. Alles ist also möglich, nicht wahr?
Bevor Sie sich hinsetzen, begrüßen Sie doch ein oder zwei Personen.
Sagen Sie: „Ich weiß, dass ich schöner bin, aber bei Ihnen wird es auch schon besser.“
Und dann können Sie sich hinsetzen.
Hey, das war nur ein Scherz.
Wow, ich sage Ihnen … Menschenskind, diese Kirche brennt so für Jesus!
Es ist eine Sache, sich zu treffen; es ist aber etwas anderes, wenn Gott will, dass wir uns treffen!
Und ich habe gerade das Gefühl, dass Gott uns alle hierher ruft.
Ich weiß, dass ich hier zur Generation Benjamin spreche.
Verstehen Sie diesen Ausdruck?
Er bedeutet, dass wir Geschwister sind, die den gleichen Vater haben.
Ismael und Isaak hatten den gleichen Vater, aber nicht die gleiche Mutter. Verstehen Sie?
Isaaks Mutter war Sara. In der Bibel steht in Galater 4, Sara war ein Bild für die Gnade.
Ismaels Mutter war Hagar aus Ägypten.
Die Bibel sagt uns ganz klar, dass Hagar für den Berg Sinai steht und für alles,
was vom Berg Sinai kommt – nämlich das Gesetz, das in Knechtschaft führt.
Aber unsere Mutter ist die Gnade.
Nun haben aber manche Angst, dass wir gesetzlos werden, wenn wir nicht unter dem Gesetz sind.
In der Bibel steht, die Sünde soll keine Macht über Sie haben.
In der Bibel steht, die Sünde soll keine Macht über Sie haben.
Die Dinge Gottes stellen die menschliche Logik immer vor ein Rätsel.
Wir denken: Wenn wir kein Gesetz haben, werden wir gesetzlos. Aber in 1. Korinther 15,56 sagt Gott:
„Die Macht der Sünde ist das Gesetz.“
Je mehr Sie sich bemühen das Gesetz zu halten, desto schlimmer wird es.
Es ist so: Nehmen wir zum Beispiel an, wir hätten hier dieses schöne Kirchengebäude.
Aber Sie sind der einzige hier. Alle anderen sind gegangen.
Sie sind als einziger noch da. Und auf einmal sehen Sie, dass auf einer dieser Türen hier steht:
Bitte nicht öffnen.
Streng geheim.
Und es ist niemand da. Was tun Sie?
Vielleicht pfeifen Sie erst ein bisschen … (pfeift)
Irgendetwas ist da an dieser Tür. Die anderen Türen interessieren Sie nicht.
Das ist die Sache mit dem Gesetz. Nichts gegen das Gesetz. Das Gesetz ist perfekt,
das Gesetz ist heilig, das Gesetz ist gut. Aber das Gesetz kann Sie nicht heilig machen.
Das Gesetz wurde von Gott gegeben, um Sie zu entlarven. Amen!
Einige von uns predigen die Zehn Gebote in einer Reihe.
Die Bibel nennt das „den Dienst des Todes“. Damit bringen wir die Menschen langsam um.
Nun, es ist so: In dieser Gemeinde sind wir ganz und gar für Heiligkeit.
Wir sind für ein gutes, siegreiches, überwindendes Leben.
Worin wir uns unterscheiden, ist die Frage, wie man von A nach B kommt.
Ich glaube, dass das nur durch die Gnade Gottes geschieht.
Ismael und Isaak hatten also den gleichen Vater: Abraham.
Aber sie hatten nicht die gleiche Mutter.
Und in der Bibel steht, dass eine Zeit kam, in der Ismael Isaak verfolgte und quälte.
Sie hatten den gleichen Vater, aber Ismaels Mutter war Hagar.
Sie erinnern sich an Hagar?
Die Generation des Gesetzes verfolgte das Kind der Gnade. Es ist nie andersherum.
Und die Bibel sagt ganz klar in 1. Mose 18, wann das geschah. Es geschah, als Isaak von seiner Mutter entwöhnt wurde.
In der Bibel steht: „Gesegnet sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden.“
Aber wie Gerechtigkeit definiert wird, steht in Hebräer 5.
Möchten Sie wissen, wie ein Babychrist für Gott aussieht?
Gott sagt: Wer noch Milch trinkt, ist unerfahren im Wort der Gerechtigkeit.
Wer „Gerechtigkeit“ hört und an richtiges Verhalten denkt, der ist noch ein Baby.
Aber wer „Gerechtigkeit“ hört und denkt: „Das ist ein Geschenk. Amen!
Das ist ein Geschenk, das durch das Blut Jesu bezahlt ist und uns gewährt wurde“,
der ist kein Babychrist mehr. Er ist schon entwöhnt.
Wann verfolgte Ismael Isaak? Als Isaak entwöhnt wurde.
Gottes Gemeinde kommt zu einer Reife, wo wir verstehen, was das Wort „Gerechtigkeit“ bedeutet.
Gerechtigkeit bedeutet nicht richtiges Verhalten, sondern richtig glauben.
Es bedeutet, dass wir glauben, dass Jesus Christus
an unserer Stelle unsere Sünde trug, damit wir durch ihn die Gerechtigkeit Gottes bekommen.
Trug Jesus unsere Sünde, indem er selbst sündigte?
Sind Sie gerecht geworden, weil Sie selbst gerecht gehandelt haben?
Gerechte Taten, gerechtes Handeln? Nein. Wie trug Jesus unsere Sünde?
Indem er unsere Sünde auf sich nahm. Wie sind Sie und ich gerecht geworden?
Indem wir seine Gerechtigkeit angenommen haben.
Die Bibel sagt uns, dass Ismael begann, Isaak zu verfolgen.
Das ist keine unbedeutende Sache, keine triviale, aber etwas heikle Angelegenheit.
Es geht hier um das Erbe. Als Sarah es sah, sagte sie: „Treibe die Magd hinaus mit ihrem Sohn!
Denn der Sohn der Magd soll nicht mit meinem Sohn erben.“
Hören Sie das? Der Apostel Paulus wiederholte das im Galaterbrief.
Mit anderen Worten: Es geht um das Erbe. Lesen wir Galater 4 ab Vers 1.
Hier steht in Galater 4 ab Vers 1: „Ich sage aber: Solange der Erbe“ – sind Sie ein Erbe Gottes?
„ … unmündig ist,“ – für „unmündig“ steht hier
im Griechischen das Wort „nepios“. Das bedeutet „ein Kleinkind“, „ein Baby“.
„Solange der Erbe unmündig ist, besteht zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied,
obwohl er Herr aller Güter ist.“ Obwohl er der Herr aller Güter ist. Sagen wir,
ein Milliardär hat einen einzigen Sohn. Aber er ist vier Jahre alt.
Auf Griechisch: Er ist ein „nepios“. Er ist ein Kleinkind.
Er kann nicht seinen Lamborghini fahren und er kann auch nicht sein Flugzeug fliegen.
Und zwar nicht, weil er nicht der Sohn wäre oder nicht geliebt wäre.
Er ist geliebt, aber er wird nicht anders behandelt als der Knecht.
Der Knecht könnte den Lamborghini sogar fahren. Wissen Sie warum? Weil er erwachsen ist.
Verstehen Sie? „… obwohl er Herr aller Güter ist; sondern er steht unter Vormündern und Verwaltern“
das ist das Gesetz und die Propheten im Alten Testament
„bis zu der vom Vater festgesetzten Zeit.“ Nächster Vers.
„Ebenso waren auch wir, als wir noch unmündig“ – nepios, Kleinkinder – „waren, den Grundsätzen der Welt als Knechte unterworfen.“
Das sind die Gesetze, die Gebote und Verbote.
Sie müssen Ihren Kindern viele Gebote und Verbote geben, nicht wahr?
Als meine Tochter Jessica noch klein war, hatte sie oft Besuch von Freunden.
Manchmal spielten sie auch in der Küche. Und dann sagte ich zu ihnen:
„Fasst die Messer nicht an. Fasst den Herd nicht an.“ Tut dies nicht, tut das nicht.
Aber wenn Erwachsene zu mir kommen, sage ich nicht zu ihnen: „Fass den Herd nicht an!
„Fass die Messer nicht an!“ Warum? Weil sie erwachsen sind.
Wir denken, die Gnade ist einfach und das Gesetz ist tiefgründig.
Bei Gott ist es genau andersherum. Als Israel ein Kleinkind war, stellte Gott es unter das Gesetz.
Als die Gnade kam … Nein, warten Sie, ich greife vor. Nächster Vers.
„Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan,
damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte,
damit wir die Sohnschaft empfingen.“ Nicht mehr „nepios“, sondern Söhne.
Und wissen Sie, was für Söhne? Das griechische Wort, das hier steht, heißt „huios“.
„Huios“ bedeutet „ausgewachsener, erwachsener Sohn“. Jesus kam, um uns die Sohnschaft zu bringen.
Als der Apostel Paulus an die Galater schrieb,
schrieb er vor allem an in Galatien wohnende Juden.
Wenn er „wir“ schreibt, meint er damit „wir, die Juden“. „Wir waren im Alten Testament Kinder.
Gott stellte uns unter Gesetze und Propheten. Aber als die Zeit erfüllt war, sandte
Gott seinen Sohn, damit wir die Sohnschaft empfingen.“
Im Griechischen steht hier übrigens nicht das Wort „Adoption“,
sondern der Ausdruck „als Sohn einsetzen“. Jesus kam, um uns als Söhne einzusetzen.
Gnade ist tiefer und stärker als das Gesetz. Sie ist wie ein Gebäude.
Die Fundamente, das ABC, sind die Zehn Gebote und die Gesetze. Sie galten für Israel, als Israel noch ein Baby war.
Als Israel ein Kind, ein „nepios“ war,
musste Israel ins Erdgeschoss gehen und das ABC lernen. Wir sind jetzt alle oben im Penthouse.
Wir sind unter der Gnade und die Gnade ist höher als das Gesetz.
Amen! Aus der Gnade zu fallen, heißt nicht,
dass jemand mit seiner Sekretärin davonläuft.
Das ist Sünde und es ist falsch, ja. Aber damit fällt er nicht aus der Gnade.
„Hast du gehört, Soundso ist aus der Gnade gefallen.“ „Der Pastor ist aus der Gnade gefallen.“
So verwenden wir diesen Ausdruck „aus der Gnade fallen“.
Aber schauen wir in Galater, Kapitel 5. Da steht: „Ihr, die ihr durchs Gesetz gerecht werden wollt; “
ihr seid aus der Gnade gefallen!“ In dem Moment, in dem Israel sagte:
„Alle Gesetze, die Gott uns gibt, können wir erfüllen“, fielen sie aus der Gnade.
Sie hatten keine Macht mehr. Sie waren nicht mehr versorgt. Sehen Sie, die Gnade ist höher.
Sie ist das Penthouse. Zum Gesetz zurückzugehen bedeutet zu fallen.
Amen! Kommen Sie mit? Und wir sollen noch etwas anderes lernen.
Etwas, das Jesus uns bringen sollte. Ich verstehe und akzeptiere,
dass manche das so lehren, aber es ist so: Jesus ist gekommen, um uns einen Namen Gottes zu offenbaren.
Vater. Sagen Sie: Vater.
Schauen wir in Römer, Kapitel 8: „Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen,
dass ihr euch wiederum fürchten müsstet,
sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft“ – huios – „empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!“
Der Heilige Geist hat die Übersetzer ganz bewusst und absichtlich daran gehindert,
hier nicht nur das griechische Wort „Pater“ zu verwenden. „Pater“ heißt „Vater“.
Aber der Heilige Geist hat absichtlich dafür gesorgt, dass hier auch das Wort „Abba“ steht.
Das ist Hebräisch und Aramäisch. Jesus sprach während seiner Zeit auf der Erde Aramäisch.
dUnd „Abba“ heißt nicht „Vater“. „O, Vater!“ Es ist das Wort für „Papa“.
Papa!
Das geht nur mit dem Geist der Sohnschaft. Sehen Sie, in Römer 8 steht:
„Ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet…“
Warum steht da „wiederum fürchten“?
Diese Furcht der Knechtschaft, dieses „wiederum fürchten“, ist nicht wie die Angst vor Schlangen
oder Angst vor einem Verbrechen.
Damit hat es nichts zu tun. Es hat in dem Kontext vielmehr mit der Furcht vor Gott zu tun.
Ihr habt nicht wieder den Geist der
Knechtschaft des Alten Testaments empfangen, sondern ihr habt
den Geist der Sohnschaft empfangen, durch den wir rufen: Papa! Abba!“
Und wissen Sie was? Vielleicht hatten Sie eine schwere Kindheit.
Vielleicht sind Sie in einer Familie aufgewachsen, in der Ihr Vater Sie körperlich oder
emotional missbraucht hat. Aber Sie dürfen wissen: Gott, der Vater, ist anders.
Und er will Ihr Vater sein. Egal, wie alt Sie sind:
Sie werden immer ein Kind sein. ♪ In seinen Augen werden Sie immer ein Kind sein. ♪
Es ist, als sage Gott zu Ihnen: ♪ „In meinen Augen wirst du immer ein Kind sein.
Wenn du Liebe brauchst, sind meine Arme weit offen.
Und sogar wenn du alt wirst, dann hoffe ich, dass du verstanden hast, dass du in meinen Augen immer ein Kind sein wirst.“♪ Amen.
Wenn wir nur in seiner Gegenwart bleiben, selbst wenn wir kein Gebet wissen und
unser einziges Gebet ist: „Gott, Papa! Gott, Papa!“ Dann sage ich Ihnen:
Ängste, Schuld und Depressionen werden in der Gegenwart von Papa Gott wie Butter
an einem heißen Tag dahinschmelzen. Auch wenn Sie nicht redegewandt sind und nur sagen:
„Gott, Papa! Gott, Papa!“ Als Jessica noch klein war – so etwa drei Jahre
hatte sie oft Albträume.
Und wenn sie Albträume hatte, rief sie nicht: „O, Hauptpastor der New Creation Church,
Leiter von Joseph Prince Ministries, o, du Bestsellerautor, der du mich ernährest und kleidest,
eile doch gnädiglich zu mir in dieser Stunde des Albtraumes…“
oder was auch immer. Sie verwendete nicht diese Sprache.
Nein, sie wachte auf und rief: „Papa!“ Und Papa war im nächsten Moment bei ihr.
Und wenn unter ihrem Bett ein Monster gewesen wäre, dann wäre das das letzte Mal gewesen,
dass es ein Kind erschreckt hat!
Ich hätte es direkt zurück in die Monsterschule geschickt!
War das nicht ein eloquentes Gebet? Oh ja, was für ein eloquentes Gebet! Kommen Sie mit? Amen?
Wir haben nun also die Sohnschaft. Wir nennen Gott „Vater“, „Papa, Vater“.
Wir spüren seine Liebe. Wenn Sie „Vater“ sagen, dann spüren Sie seine Liebe.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Es ist in Ordnung, „Gott“ zu sagen. Das tue ich auch manchmal, wenn ich Gott anbete.
Wissen Sie, wenn Ihr Vater zum Beispiel
ein berühmter Richter oder so etwas wäre, dann würden Sie sich in seinem Gerichtssaal auch angemessen verhalten.
Selbst wenn er Ihr Vater wäre,
würden Sie ihn vor Gericht mit „Euer Ehren“ anreden. Nicht wahr?
In der Anbetung rede ich Gott manchmal mit „Elohim“ an,
manchmal sage ich „El Shaddai“, manchmal sage ich „allmächtiger Gott“.
Aber wenn Sie wieder in den normalen Modus Ihrer Beziehung zu Gott zurückkommen, dann ist es immer: „Vater“.
Dieser Richter ist mein Vater. Er kann ein Urteil über jemanden sprechen,
aber er ist mein Vater und er liebt mich. Kommen Sie mit? Amen? Manche sagen:
„Pastor Prince, wir brauchen mehr Predigten von der Kanzel gegen Weltlichkeit.
Unsere jungen Leute werden weltlich. Weltlichkeit kommt in unsere Kirche.“
„Was ist Weltlichkeit?“ – „Wie sie sich anziehen.“
Aber so definiert die Bibel Weltlichkeit: Die Bibel sagt:
Alles, was in der Welt ist, die Lust der Augen, die Lust des Fleisches und der Stolz des Lebens
das ist Weltlichkeit.“ Es sind nicht die äußerlichen Dinge.
Stolz und Lust – das ist Weltlichkeit.
Wissen Sie, warum Menschen all diesen Dingen nachgeben? Wollen Sie Gottes Diagnose darüber hören,
warum Menschen sich auf die Welt einlassen?
Warum Gläubige der Welt nicht entkommen können? Wenn wir ihnen einfach sagen könnten:
„Hört auf, weltlich zu sein. Hört auf, zu begehren!“
dann hätte Jesus nicht kommen müssen. Das hatte ihnen auch das Gesetz bereits befohlen.
Wollen Sie Gottes Prognose, Gottes Diagnose und seine Medizin gegen Weltlichkeit hören?
Schauen wir hier in den 1. Johannesbrief. Da steht:
„Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat…“
Was ist Gottes Diagnose? „Wenn jemand die Welt lieb hat,
so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.“
Wohlgemerkt, es ist nicht „die Liebe zum Vater“, sondern „die Liebe des Vaters“. Nicht „zum“.
Ich möchte hier keine Grammatikstunde abhalten, aber wissen Sie, was „die Liebe des Vaters“ bedeutet?
Es ist nicht Ihre Liebe zum Vater.
„Du musst den Vater lieben und der Lust der Welt entfliehen!“ Nein.
Die Offenbarung, wie sehr der Vater Sie liebt, bringt die Menschen dazu, die Welt, die Lust der Augen,
die Lust des Fleisches und den Stolz des Lebens zu überwinden.
Geschieht das nicht, dann fehlt ihnen die Offenbarung, dann hat sich ihnen die Liebe des Vaters noch nicht enthüllt.
Gott lässt Werke wie das von Joel von dieser Kanzel aus entstehen,
um die Liebe des Vaters zu verkünden und vielen Hoffnungen zu geben.
Und wissen Sie was?
Menschen hören dann wie von selbst auf, weltlich zu sein.
Sie verlassen die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und den Stolz
und geben Gott die Ehre. Amen!
Jesus sagte diese Worte – und damit will ich schließen.
Die Zeit vergeht so schnell, nicht wahr? Und das war nur die Einleitung!
In seinem hohepriesterlichen Gebet sagte Jesus: „Vater, ich habe deinen Namen meinen Jüngern offenbar gemacht.“
Was für ein Name ist das? Es ist der Name „Vater“.
„Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast.“
Es war nicht „El Shaddai“. Die Juden kannten „El Shaddai“, die Juden kannten „Jahwe“,
die Juden kannten „Adonai“, die Juden kannten „Elohim“.
Der Name war „Vater“. Es war, als wäre er zum Vater zurückgegangen und hätte berichtet:
„Vater, ich habe deinen Namen offenbart.“ Weiter unten lesen wir,
dass Jesus sagt: „Und ich bin nicht mehr in der Welt; diese aber sind in der Welt und ich komme zu dir.
kHeiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast,
damit sie eins seien, gleichwie wir!“ Wissen Sie, was das bedeutet?
Für das Wort „bewahren“ steht hier im Griechischen „tereo“. „Tereo“ bedeutet „vor Verlust oder Verletzung schützen“.
Vor Verlust oder Verletzung schützen.
Wissen Sie, wie wir unsere Leute beschützen? Indem wir sie daran erinnern,
dass der Vater sie liebt. Je mehr wir unseren Freunden, unserer Gemeinde,
unseren Leuten und unseren Familien vom Vater erzählen, desto mehr göttlicher Schutz ist da.
Amen? „Als ich bei ihnen in der Welt war, bewahrte ich sie in deinem Namen.“
Jesus beschützte seine Jünger, indem er sie immer wieder daran erinnerte:
„Euer Vater, der die Vögel versorgt, wird euch versorgen. Euer Vater … Euer Vater …“
Und schließlich – gehen wir weiter zu Vers 26 … sagt er:
„Und ich habe ihnen deinen Namen verkündet … „… und werde ihn verkünden …“
Er wird den Namen des Vaters weiterhin verkünden. „… damit die Liebe, mit der du mich liebst,
in ihnen sei und ich in ihnen.“
Danach suchen wir – nach der Einheit der Liebe in Gottes Gemeinde.
Nicht nach einer Einheit der Lehre, sondern einer Einheit der Liebe und einer Einheit des Geistes.
Und die entsteht dadurch, dass die Liebe des Vaters und der Name des Vaters offenbart werden.
Des Vaters, der seinen Sohn gesandt hat.
Vor 2000 Jahren hing Jesus an diesem Kreuz. Und zum ersten Mal in seinem Dienst auf der Erde
schaute Jesus auf und der Vater war weg.
Dunkelheit bedeckte die Erde. Ich glaube, dass es blitzte und donnerte wie am Berg Sinai.
Gott schleuderte seinen gerechten Zorn und seine heilige Empörung auf all unsere Sünden,
die Jesus mit seinem Körper trug.
Gott ließ seinen ganzen Zorn am Körper von Jesus aus.
Und in dieser Dunkelheit hörte man einen Schrei
vom Kreuz:
„Eli, Eli, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Zum ersten Mal in seinem Dienst auf der Erde redete Jesus seinen Vater mit „Mein Gott“ an.
Sonst war es immer „Vater“. Warum?
Damit Sie und ich heute nicht vergessen, dass er unseren Platz einnahm,
damit wir seinen Platz einnehmen können. Damit wir rufen können: „Vater, Vater, warum hast du mich so gesegnet!
Halleluja!“ Amen!
Er starb, damit Sie das Recht haben, ihn Vater zu nennen! Amen! Lassen Sie sich von niemandem Ihr Erbe rauben
die Liebe des Vaters.
♪ Meine Seele ruft: Abba, Vater! Vater, mein Vater! Meine Seele ruft: Abba, Vater! Denn ich bin sein Kind.♪
Legen Sie Ihre Hand auf Ihr Herz. Sagen wir alle zusammen:
♪ Er sagt zu mir: Ich lieb dich. Er liebt mich.♪
♪Ja, er liebt mich. ♪
♪Er sagt zu mir: Ich lieb dich. ♪
♪Denn ich bin sein Kind. ♪

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