Joseph Prince – Gott ist heute nicht mehr zornig auf dich

Wenn Sie etwas falsch gemacht haben, gibt es #Barmherzigkeit.
Wenn Sie nichts #Gutes verdient haben, gibt es #Gnade.
Barmherzigkeit heißt, dass Sie nicht das Schlechte bekommen, das Sie verdienen.
Gnade heißt, dass Sie das Gute bekommen, das Sie nicht verdienen.
Heute mit Pastor Joseph Prince:
Kommen Sie, lassen Sie uns laut seinem Namen zujubeln!
Jesus! Seine Gegenwart ist hier! Sein herrlicher Name wird als Balsam ausgegossen.
Und wenn sein Name angerufen wird, werden Fesseln gesprengt, Heilung fließt und traurige Herzen weinen nicht mehr. Amen!
Sind Sie alle bereit für Gottes Wort? Jesaja 54. In Jesaja 54 steht ganz klar, dass Gott sagt:
„Und das soll mir sein wie die Wasser Noahs …“ Vergessen Sie nicht:
Gott sagt diese Worte in Jesaja 54 direkt nachdem er vom Erlösungswerk unseres Herrn Jesus Christus in Jesaja 53 spricht.
Gott sagt in der Folge von dem, was Jesus Christus getan hat: „Und das soll mir sein wie die Wasser Noahs: Denn wie ich geschworen habe, …“
Bei diesem Abschnitt müssen Sie vor sich sehen, wie Gott seine Hände zum Eid hebt.
Vergessen Sie nicht: Gott hat es nicht nötig, zu schwören.
Wir müssen vor Gericht schwören, weil nicht jeder Mensch ehrlich ist.
Aber Gott muss nicht schwören.
Warum? Die Bibel sagt, dass Gott nicht lügen kann.
Gott hat seine Hände erhoben und sagt: „Wegen dem, was Jesus in Jesaja 53 getan hat,
schwöre ich, dass das für mich sein soll wie die Wasser Noahs.
Denn wie ich geschworen habe, dass die Wasser Noahs nie mehr die Erde überfluten sollen,
so habe ich geschworen, dass ich nie mehr über dich zornig werden noch dich schelten werde.“ Nie mehr!
Nächster Vers. „Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken,
aber meine Gnade“ – auf Hebräisch: chesed
– „wird nicht von dir weichen und mein Friedensbund“ – shalom – „nicht wanken, spricht der HERR, dein Erbarmer.“ Amen! Gehen wir zurück zu Vers 9.
Gehen wir zurück zu Vers 9.
Wie gesagt, Gott hat es nicht nötig, zu schwören.
Wenn Gott schwört, können wir doppelt und dreifach sicher sein, dass er es niemals tun wird. Was?
Dass er jemals wieder über uns zornig werden und uns verdammen wird.
Mit diesem Eid ist es wie mit den Wassern Noahs.
Wenn Sie von jetzt an einen Regenbogen am Himmel sehen, dann denken Sie nicht mehr an die Geschichte von Noah.
Als Gott nach der Flut den Regenbogen an den Himmel setzte, sagte er:
„Mein Bogen am Himmel ist der Beweis.“ Gott hängte sozusagen seinen Bogen auf, um zu zeigen,
dass er keine Pfeile des Gerichts mehr verschießen würde.
Er hängt den Bogen auf und sagt: „Ich habe Frieden gefunden!“ Amen!
“Von jetzt an“, sagt Gott, „bedeutet es immer, wenn ihr einen Regenbogen seht,
dass ich nie wieder die Erde überfluten werde.“
Haben Sie einen Moment gedacht, Gott sei der Sünde gegenüber nachsichtig geworden?
Dass Gott die Hände hebt und sagt: „Ich schwöre, dass ich niemals wieder zornig über dich sein und dich schelten werde.“
Das „schelten“ oder „zurechtweisen“ hier ist übrigens nicht ganz richtig. Gott weist uns immer noch zurecht.
Das hebräische Wort, das hier für „schelten“ steht,
ist das gleiche, das für das Rote Meer verwendet wird, als es zurückweichen sollte.
Bei Sacharja steht: „Der Herr schelte dich, du Satan!“ Es ist das Wort für „verdammen“.
„Es wird daher keine Verdammung für uns in Jesus Christus geben.“ Amen!
Wenn jetzt jemand sagt, dieses Versprechen gelte nur für Menschen,
die nicht sündigen, dann sagen Sie mir bitte:
Warum sollte Gott zornig auf diese Menschen sein, wenn sie nicht sündigen? Hm?
Wenn Sie in die Gemeinde kommen, bringen Sie bitte Ihren geheiligten gesunden Menschenverstand mit.
Lassen Sie ihn nicht zu Hause in der Schublade, ok?
Warum sollte Gott wütend auf Sie sein, wenn Sie gehorsam sind und nicht sündigen?
Dieser Vers bedeutet nur etwas für Menschen, die nicht alles auf die Reihe bekommen.
Menschen, die immer noch kämpfen. Also bitte!
Gott versichert Ihnen: „Ich habe meine Hände gehoben, ich habe geschworen, dass es wie mit den Wassern Noahs ist.
Wenn ihr einen Regenbogen seht, soll euch das von nun an daran erinnern, was Jesus getan hat.
Und weil Jesus eure Sünden am Kreuz getragen hat, habe ich meinen heiligen Zorn und meine gerechte Empörung
gegen alle Gesetzlosigkeit und Sünden auf den Körper meines Sohnes gelegt.
Mein Sohn hat auch den letzten Tropfen und den kleinsten Rest davon auf sich genommen und gerufen: ‚Es ist vollbracht!‘
Und so habe ich heute keinen Zorn mehr für den, der an meinen Sohn glaubt.
Ich habe geschworen, dass ich nie wieder zornig auf dich sein oder dich verdammen werde.
Niemals! Das habe ich geschworen!“ Deutlicher geht es nicht mehr!
Und deswegen steht das hier in Offenbarung 4,3 wenn wir beten und vor Gottes Thron kommen.
Schauen Sie her:
Und Gott, „der darauf saß, war in seinem Aussehen einem Jaspis- und einem Sardisstein gleich;
und ein Regenbogen … ein Regenbogen war rings um den Thron.”
Das griechische Wort, das hier für „rings um“ steht, bedeutet wörtlich: „wie eine Blase“.
Es ist nicht nur ein Bogen.
Vielmehr umgibt er den ganzen Thron. Der Regenbogen ist überall.
Deswegen ist es nicht mehr der Thron des Gerichts, sondern der Thron der Gnade.
Was bedeutet das? Kein Zorn mehr. Keine Verdammnis mehr.
„Komm in meine Gegenwart.“
„So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten.“
„O, Pastor Prince, das ist nur etwas für Menschen, die wissen,
dass zwischen ihnen und Gott alles in Ordnung ist.“ Lesen wir weiter:
„So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten, damit wir Barmherzigkeit erlangen …“
Barmherzigkeit haben nur Menschen nötig, die versagt haben! „… und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“
Das deckt beide Seiten ab.
Wenn Sie zu Gottes Thron kommen und etwas falsch gemacht haben, gibt es Barmherzigkeit.
Wenn Sie nichts Gutes verdient haben, gibt es Gnade.
Barmherzigkeit heißt, dass Sie nicht das Schlechte bekommen, das Sie verdienen.
Gnade heißt, dass Sie das Gute bekommen, das Sie nicht verdienen. Beides ist abgedeckt.
Kommen Sie also zum Thron der Gnade!
Jedes Mal, wenn Sie kommen, erhalten Sie diese doppelte Ladung! Halleluja!
Zu Ihrer Info: Ich weiß, dass mir Prediger, Pastoren und Gemeindeleiter zuschauen.
Und wissen Sie, manchmal denken wir:
„Dieser Mann da auf der Kanzel ist kein Mann Gottes, wenn er mich nicht verprügelt.
Nur wenn er mich mit seiner Predigt so richtig verprügelt und plattmacht, ist er ein Mann Gottes.“
Und manche Prediger tun den Menschen diesen Gefallen.
Sie kommen und schlagen immer noch einmal und noch einmal drauf.
Aber Gott hat uns nicht dazu berufen, die Schafe zu verprügeln, sondern sie zu füttern.
Liebe Pastoren und Gemeindeleiter, denken Sie daran:
Der Fels in der Wüste wurde zweimal geschlagen, als das Volk Israel in der Wüste war
und die Menschen Durst hatten.
Das erste Mal war das zu Beginn der Wanderung in der Wüste bei Rephidim.
Sie waren durstig und Gott sagte zu Mose:
„Nimm den Stab, den gleichen Stab, mit dem du auf den Fluss geschlagen hast, worauf das Wasser zu Blut wurde.“
Ist es nicht wunderbar, dass das Gesetz Mose gegeben wurde und Gnade und Wahrheit durch Jesus Christus gekommen sind?
Das erste Wunder, das Mose tat, war ein Gericht.
Er verwandelte Wasser in Blut und das Ergebnis war der Tod.
Das erste Wunder der Gnade unseres Herrn Jesus war die Verwandlung von Wasser in Wein.
Und das Ergebnis war Feiern und Leben.
Vergessen Sie nicht: Das Gesetz wurde durch einen Diener gegeben.
Gnade und Wahrheit kamen durch den Sohn.
Wir dürfen nicht den Sohn berauben, indem wir dem Diener vergolden.
Wir dürfen nicht das Gesetz über die Gnade stellen. Die Gnade ist höher als das Gesetz. Amen!
In der Bibel steht: „Der Knecht wohnt nicht für immer im Haus.“
Erinnern Sie sich an die Geschichte, in der Mose den Stab nahm und an den Felsen schlug und Wasser herauskam?
Und es war richtig, dass er das tat. Er gehorchte Gott.
Gott sagte: „Schlag auf den Felsen.“ Auch Jesus wurde geschlagen.
Jesus wurde an unserer Stelle geschlagen. Hören Sie also auf, sich selbst zu geißeln.
Er wurde für Ihre Übeltaten geschlagen.
Sie haben das Gefühl, Sie müssten sich selbst bestrafen? Schauen Sie auf das Kreuz!
Das waren die Schläge, die Geißelungen und die Peitschenhiebe, die für Sie bestimmt waren.
Hören Sie auf, sich selbst zu geißeln.
Hören Sie auf, Ihre Kinder zu schlagen und Ihre Frau auszupeitschen.
Hören Sie auf, sich selbst zu verletzen. Hören Sie auf, sich selbst zu verprügeln! Amen!
Es ist Stolz, wenn Sie anfangen, sich selbst zu schlagen.
Aber wenn Sie sich entspannen und sagen:
„Herr, ich verdiene es, geschlagen zu werden, aber ich sehe, dass Jesus an meiner Stelle geschlagen worden ist.
Das ist deine Liebe und ich nehme deine Liebe an, Herr,“ – dann wird das Ihr Leben verändern.
Es wird Ihr Leben verwandeln. Jesus Christus wurde geschlagen und das Wasser strömte heraus.
Und es war genug für drei Millionen Menschen.
Es war nicht nur ein Rinnsal oder ein Bach, es war ein sintflutartiger Wasserfall,
der sich in die Wüste ergoss.
Spulen wir fast vierzig Jahre weiter ins letzte Jahr bis zum Ende der Reise.
Es war das letzte Jahr ihrer Wanderung.
Sie waren wieder durstig und dieses Mal waren sie einem anderen Ort.
Im Hebräischen steht übrigens beim ersten Mal das Wort „Felsen“.
Aber hier an dieser Stelle steht ein anderes hebräisches Wort, das „hoher Felsen“
oder „Klippe“ bedeutet. Der Felsen ist ein Bild für Jesus.
Wenn er einmal geschlagen wurde, muss er nicht noch einmal geschlagen werden.
Sein Werk gilt für alle Zeit. Wir müssen ihn nicht noch einmal kreuzigen.
Daher war es dieses Mal eine Klippe.
Warum eine hohe Klippe? Weil Jesus heute an der rechten Seite des Vaters sitzt.
Er sitzt an der rechten Seite des Vaters.
Muss Jesus noch einmal herunterkommen und für Sie sterben, wenn Sie ihn brauchen?
Nein. Sein Werk gilt für immer.
Mose kam also an die Klippe.
Was tun Sie, wenn Sie zu Jesus aufblicken, der an der rechten Seite des Vaters sitzt?
Gott sagt zu Mose: „Mose, so bringst du Wasser heraus.
Rede, rede, rede mit dem Felsen.“ Wörtlich steht da auf Hebräisch: „Rede mit der Klippe.“
Es sind zwei verschiedene Wörter. Hier „Stein“, „Felsblock“ und dort „hohe Klippe“.
„Rede mit dem Felsen.“
Aber zu diesem Zeitpunkt hatte Mose das Jammern der Leute satt.
Bis zum Ende sagten die Leute: „Mose, hast du uns hierhergebracht, damit wir sterben?“
Lesen wir dir Geschichte weiter und sehen, was er sagt. „Mose hob die Hand …“
Nein, sehen Sie, was hier steht? „Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen; und er sprach zu ihnen:
Hört doch, ihr Widerspenstigen:
Werden wir euch wohl aus diesem Felsen Wasser verschaffen?
Und Mose hob seine Hand auf und schlug den Felsen zweimal…“
Was hatte Gott zu ihm gesagt? „Rede!“
Wenn Sie heute in Not sind, wenn Sie Schmerzen haben, dann sagen Sie: „Herr, durch deine Wunden bin ich geheilt. Amen.“
Und wenn Sie gegen Sünde und sündige Gewohnheiten kämpfen?
Sehen Sie, uns wird gelehrt: Wenn etwas fehlt, sprich nicht über den Mangel, sondern über das Angebot.
Wenn Sie krank sind, bekennen Sie nicht die Krankheit, sondern die Heilung.
Aber wenn wir sündigen, bekennen wir die Sünde!
Das basiert auf einer einzigen Bibelstelle in 1. Johannes 1,9.
Paulus lehrte das nie im Neuen Testament.
Noch einmal: Was bekennen Sie, wenn es Ihnen an etwas mangelt? Dass Gott versorgt.
Was bekennen Sie, wenn Ihr Körper Schmerzen hat? Durch seine Wunden bin ich geheilt.
Und wenn Sie mit Sünde kämpfen?
Ich bin die Gerechtigkeit Gottes in Jesus Christus.
Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie viele Zeugnisse ich bekomme,
viele davon sind aus Amerika, von Menschen, die nach Pornographie, Drogen und Zigaretten süchtig sind.
Und wenn Sie schon mehr von mir gehört haben,
dann wissen Sie, dass ich lehre:
Sagen Sie sogar beim Rauchen: „Ich bin die Gerechtigkeit Gottes in Jesus Christus.“
Amen?
Nicht durch Willenskraft, sondern durch die Kraft Gottes kann jede schlechte Gewohnheit von Ihnen abfallen.
Also bekennen Sie es weiterhin, selbst wenn Sie Pornographie konsumieren.
Das Letzte, das Sie tun wollen, ist zu bekennen: „Ich bin die Gerechtigkeit Gottes in Jesus Christus,“
während Sie sich ein Porno anschauen!
Aber wissen Sie, auch wenn wir nicht darüber reden, werden die Menschen es ohne das Bekenntnis tun.
Und sie fühlen sich schuldig.
Aber Sie müssen wissen: Das ist nicht das, was Sie sind.
Auch wenn Sie wieder rauchen.
Ich habe schon so oft gehört, wie Menschen Zeugnis gegeben und erzählt haben:
„Eines Tages rauchte ich und bekannte, dass ich die Gerechtigkeit Gottes in Jesus Christus bin.
Da stieg etwas in meinem Inneren hoch und ich fragte mich: Was tue ich hier eigentlich mit diesem Ding?“
Das ist die Kraft, mit der Sie solche Dinge beherrschen können. Und sie kommt durch das Bekenntnis.
Einmal schrieb mir ein junger Mann aus New York, der sehr gut in Kampfsport ausgebildet war.
Er kannte sich also mit Disziplin und Willenskraft aus. Und er sagte:
„Ich bin jetzt“ – ich weiß es nicht mehr genau – „zwanzig Jahre alt.
Seit ich dreizehn bin, bin ich süchtig nach Pornographie.
Ich habe mir alle Mühe gegeben. Schließlich bin ich im Kampfsport ausgebildet und habe viel Disziplin.
Mit all meiner Disziplin habe ich versucht, mich davon zu befreien, weil ich Christ bin, aber ich habe es nicht geschafft.
Und, Pastor Prince, dann habe ich eines Tages gehört,
wie Sie gepredigt haben, dass wir mitten in unserer Sünde bekennen sollen:
Ich bin die Gerechtigkeit Gottes in Jesus Christus. Das habe ich immer wieder gemacht.
Erst schien es, als würde meine Schwäche noch schlimmer werden, aber ich habe es weiter bekannt.
Und jetzt, Pastor Prince, ist über ein Jahr vergangen
und ich habe mir keinen einzigen Pornofilm mehr angesehen.“
Ich glaube, dass diese Befreiung dauerhaft ist.
Ich sag Ihnen etwas, liebe Gemeinde. Wenn Sie etwas aus Willenskraft überwinden,
dann müssen Sie die Befreiung mit Ihrer Willenskraft aufrechterhalten.
Aber wenn sie von Gott kommt, dann erhält Gott sie aufrecht. Amen?
Wie dürfen mit solchen Sachen nicht herumspielen.
Ist das nicht Heiligkeit – der richtige Glaube, dass Sie gerecht sind und zu bekennen, dass Sie gerecht sind?
Richtiger Glaube führt zu richtigem Leben.
Kommen Sie mit?
Und Mose sagte: „Werden wir euch wohl aus diesem Felsen Wasser verschaffen?“
Er schlug auf den Felsen und es floss viel Wasser heraus.
Sehen Sie die Barmherzigkeit Gottes? Gott liebt die Menschen trotzdem.
Obwohl Mose Gott ungehorsam war, kam viel Wasser heraus. Aber schauen wir, was Gott zu ihm sagte.
„Der Herr aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr mir nicht geglaubt habt,
um mich vor den Kindern Israels zu heiligen,
sollt ihr diese Gemeinde nicht in euer Land bringen.“
Stellen Sie sich das vor! Mose war so nah dran! Früher habe ich bei dieser Stelle immer gedacht:
„Gott, warum dieses strenge Urteil?“
Aber Gott will, dass wir lernen, richtig?
Prediger, das denkt Gott über zornige Prediger:
„Ihr habt mich nicht vor den Augen der Leute geheiligt.“
Was bedeutet das?
Was heißt „mich heiligen“? „Mich herausheben“, „mich gut repräsentieren“, „mich vor ihren Augen heiligen“.
Es heißt nicht, dass Mose sich selbst heiligen sollte.
Er sollte vielmehr Gott heiligen.
Gott sagt: „Du hast mich nicht gut repräsentiert. Du hast mich zornig dastehen lassen.
Ich habe ihren Schrei nach Wasser gehört und war mehr als bereit, ihren Durst zu löschen.
Aber du hast nicht zugelassen, dass ich gnädig vor ihnen dastand.“
Überlegen Sie sich das mal. Es hat ihn das verheißene Land gekostet.
Dazu kommt noch die Wahrheit, dass Mose für das Gesetz steht.
Der Name Josua ist die griechische Form des hebräischen Namens Yeschua, der Name von Jesus.
Mose – das Gesetz – kann Sie nur bis zum Rand des verheißenen Landes bringen. Amen?
Aber ich will Ihnen erzählen, wie gnädig Gott ist.
Mose versuchte es mehrmals: „Gott, darf ich hinein?“ Gott sagte: „Nein.“
Er fragte noch einmal: „Gott, darf ich hinein?“ Da sagte Gott: „Hör auf, mich das immer zu fragen.“
Aber ich will Ihnen etwas sagen: Gott war schließlich sehr gnädig.
Wir wissen nicht, was mit dem Körper von Mose geschah.
Offensichtlich gab es einen Kampf zwischen Satan und dem Engel und so weiter.
Aber ich glaube, dass Mose körperlich auferweckt wurde, so wie Lazarus.
Nicht so, wie Jesus auferweckt wurde, sondern so wie Lazarus. Okay?
In der Offenbarung lesen wir etwas über einen Mann, einen Propheten, der Wunder vollbringt wie Mose.
Es sind zwei Propheten, zwei Zeugen.
Der andere ist wie Elia, der Feuer vom Himmel ruft. Richtig?
Deswegen glaube ich, dass Mose von den Toten auferweckt wurde.
Er wurde so wie Lazarus auferweckt.
Nicht so wie Jesus, sondern wie Lazarus, um noch einmal zu sterben.
Hören Sie mir zu? Auf jeden Fall erschienen Mose und Elia beide auf dem Berg der Verklärung.
Elia ist nie gestorben, sondern fuhr im Wirbelsturm in den Himmel auf, richtig?
Und beide trafen Jesus auf dem Berg der Verklärung.
Jesus redete dort nicht mit Toten. Das ist schließlich verboten, nicht wahr?
Jesus redete mit den beiden, die von den Toten auferweckt wurden.
Einer steht für das Gesetz, der andere für die Propheten. Mose und Elia.
Und dann kam natürlich der Fehler von Petrus. Keiner hatte ihn nach seiner Meinung gefragt.
Jesus sprach mit Mose und Elia und sie sprachen mit Jesus.
Aber da fing Petrus auf einmal an:
„Herr, hier ist gut sein. Lass uns drei Hütten bauen“
Auf Hebräisch Sukkot, das ist das Fest der Hütten, und die Geschichte geschah während des Laubhüttenfestes.
„lass uns drei Hütten für euch drei bauen, eine für dich, Jesus, eine für Mose und eine für Elia.“
Mit anderen Worten:
Er stellte Jesus auf die gleiche Ebene wie das Gesetz und die Propheten.
Und dann sprach der Vater. Der Vater sagte: „Das ist mein geliebter Sohn. Auf ihn sollt ihr hören.“
Nicht auf sie. Nicht auf das Gesetz, nicht auf die Propheten – sondern auf Jesus, die Gnade.
Der Vater sagte: „Hört auf ihn.“
Und folgten daraufhin Tadel oder Zurechtweisung? Folgte ein Gericht?
Nein. Der Sohn sagte: „Fürchtet euch nicht. Steht auf.“ Muss man Jesus nicht einfach lieben?
„Fürchtet euch nicht. Steht auf.“ Kein Wort des Gerichts, sondern ein Wort der Gnade!
Von dieser Kanzel werden Worte der Gnade gepredigt! Und wir sehen einen lächelnden Propheten, amen!
Einen lächelnden Prediger!
Wenn Gott das Gegenteil zu Mose gesagt hätte, dann hätte er gesagt:
„Du hast mich vor den Augen der Leute geheiligt, deswegen sollst du in das verheißene Land eingehen.“ Amen!
„Und deine Frau wird immer schön bleiben,
nicht um deinetwillen, sondern um meinetwillen, spricht der Herr.“ Halleluja!
„Aber, Pastor Prince, Gott hält Gericht über Amerika. Gott hält Gericht über Amerika.“ “
Freunde, merken Sie, wie furchtbar das klingt? Der Tag des Gerichts wird kommen, aber er ist noch nicht da.
Jesus wusste, wo er aufhören musste.
Als Jesus aus dem Buch Jesaja vorlas, las er:
„Der Geist des Herrn ist auf mir, denn er hat mich gesalbt, den Armen frohe Botschaft zu verkünden,
zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind und den Blinden die Augen zu öffnen.“
Und dann kam Jesus zu dem „angenehmen Jahr des Herrn“ oder „dem Jahr von Gottes freien Gaben“.
Danach stand in Jesaja ein Komma und danach stand „der Tag der Rache unseres Gottes“.
Aber als Jesus das gelesen hatte, schlug er das Buch zu.
Direkt nachdem er „angenehmes Jahr des Herrn“ gelesen hatte, schlug er das Buch zu.
Dort wo er aufhörte, Prediger, dort müssen auch wir aufhören. Der Tag der Rache ist noch nicht da.
Hält Gott Gericht über Amerika? Der Herr besuchte Abraham auf seinem Weg nach Sodom und Gomorra.
Das hier ist Sodom und Gomorra. Gott war auf seinem Weg dahin.
Und Abraham trat an Gott heran und sagte:
„Herr, wenn du 50 Gerechte findest, wirst du dann die ganze Stadt vernichten?“
Gott sagt: „Wenn es 50 sind, werde ich sie nicht vernichten. Dann werde ich beide Städte nicht vernichten.“
„Herr, und wenn es 45 sind?“
„Wenn es 45 sind, werde ich sie nicht vernichten.“
„Vierzig?“
„Wenn es 40 sind, werde ich sie nicht vernichten.“
„Dreißig?“
„Wenn es 30 sind, werde ich sie nicht vernichten.“
Und so weiter, bis: „Und was, wenn du zehn findest?“
Gott sagt: „Wenn es zehn sind, werde ich sie nicht vernichten.“
Hören Sie das?
Wollen Sie mir sagen, dass es in Amerika keine zehn Gerechten gibt?
„Aber Pastor Prince, dann haben Sie wohl nichts von dem Gericht gelesen, das über Israel kam, als sie gegen Gott rebellierten?
Als Gott die Babylonier schickte und die Babylonier sie dann …“
Freunde, lesen Sie die Bibel richtig. Wir sind dort, wo Abraham war.
Abraham lebte, bevor es das Gesetz gab. Nicht wahr?
Abraham lebte vor dem Gesetz, aber er lebte trotzdem mit Gott.
Gott nannte ihn „ einen Freund“. Erzählen Sie mir nicht, Sie bräuchten das Gesetz, um mit Gott zu leben.
Abraham lebte mit Gott, bevor das Gesetz gegeben wurde.
Das Gesetz wurde erst 450 Jahre nach Abraham gegeben.
Wir sind heute da, wo Abraham war. Hören Sie das?
Aber manche wollen uns dorthin bringen, wo das Volk Israel 1500 Jahre lang war – unter dem Gesetz. Okay?
Als sie unter dem Gesetz waren, galt ein anderes System.
Wenn sie Gott gehorchten, segnete er sie. Wenn sie ihm nicht gehorchten, verfluchte Gott sie.
Aber wir sind nicht in diesem Bund! Man kann uns nicht mit Israel vergleichen!
„Aber, Pastor Prince, was ist mit David? “
„Gott ließ seine Kinder sterben und bestrafte ihn sehr streng. Und Gott …“
Freunde, hören Sie gut zu. David war ein Mann unter dem Gesetz.
Doch das Besondere an David war, dass er das mit der Gnade verstanden hatte.
Wie kann man ihn beschreiben? Er war ein Mann, dessen Geist im neuen Bund war;
doch sein Körper war im alten Bund. Er war seiner Zeit voraus.
Deswegen appellierte er immer an Gottes „chesed“, an seine Gnade.
„Deine liebende Freundlichkeit ist besser als das Leben.“ „Deine liebende Freundlichkeit, deine Gnade, währt für immer.“
Er wusste, wie man an Gnade appellierte. Okay? Man kann David nicht mit uns vergleichen.
David wurde seine Sünde zugerechnet.
Unsere Sünden werden uns nicht zugerechnet. Hören Sie zu?
Zum Schluss noch Lukas 9. Jesus war auf dem Weg nach Jerusalem, um am Kreuz zu sterben.
Und in Lukas 9 steht, dass er nach Samaria kam.
Aber die Samariter nahmen ihn nicht auf, weil Jerusalem sein Reiseziel war.
Als aber seine Jünger Jakobus und Johannes“ – der Apostel der Liebe! – „das sahen, sagten sie:
„Herr, willst du, dass wir sprechen, dass Feuer vom Himmel herabfallen und sie verzehren soll, wie es auch Elia getan hat?“
Sie dachten, sie wären geistlich und würden damit die Ehre des Herrn verteidigen, als ihn die Samariter nicht aufnahmen.
„Herr, sollen wir sprechen, dass Feuer vom Himmel herabfallen soll?“
Ich meine, im Alten Testament hatte es das wirklich gegeben.
Elia hatte in der gleichen Gegend, in Samaria, Feuer vom Himmel herabgerufen.
„Herr, sollen wir sprechen, dass Feuer vom Himmel herabfallen und sie verzehren soll, wie es auch Elia getan hat?“
Sie zitierten sogar die Bibelstelle für Jesus! „Er aber wandte sich um …“ – schauen Sie her.
Das ist mein letzter Punkt. „Er wandte sich um und ermahnte sie ernstlich und sprach:
„Wisst ihr nicht, welch Geistes [Kinder] ihr seid?
„Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu erretten!
Und sie zogen in ein anderes Dorf.“
Sie gingen einfach in ein anderes Dorf. Ist das nicht genial?
Er trägt es ihnen nicht nach, er ist nicht beleidigt, er macht kein Theater – er geht einfach in ein anderes Dorf.
Amen! Ich wünschte, jeder Prediger in Amerika könnte das hören.
Das ist die Antwort von Jesus.
Wir verwenden einen Vorfall aus dem Alten Testament, um heute etwas zu erzwingen. Nicht wahr?
Aber Jesus weist sie zurecht. Er sagt: „Wisst ihr nicht, welch Geistes Kinder ihr seid,
wenn ihr sagt, Gott halte Gericht über Amerika?“
Sünde hat Konsequenzen, das ist wahr. Aber das, was wir hier sehen, ist das Stöhnen der Erde.
Die Erde stöhnt und seufzt und sehnt sich nach dem Offenbarwerden der Kinder Gottes.
Aber Gott hält nicht Gericht. Amen? Wird Gott eines Tages Gericht halten? Ja!
Wird Gott eines Tages Gericht halten? Ja! Wenn Jesus wiederkommt.
Aber bis dahin leben wir in einem Zeitalter der Gnade. Hören Sie das?
Gott rechnet der Welt ihre Sünden nicht an. Er sagt zu ihnen: „Komm nach Hause! Komm nach Hause!
„Ich rechne dir deine Sünden nicht an. Komm!“
Wenn wir solche Dinge sagen wie: „Gott hält Gericht über Amerika“, dann stellen Sie sich vor,
wie dabei irgendwo ein Terrorist zuschaut. Der sagt dann: „Dieser Prediger ist ein Mann nach meinem Herzen! “
Er sagt, Gott hält Gericht über Amerika. Hey, das habe ich doch schon immer gesagt!
Und jetzt sagt dieser christliche Prediger: Gott hält Gericht über Amerika.
Das ist ja super. Da sind wir uns ja zum ersten Mal einig!“
Daran ist etwas krank und falsch! Und die Leute werden noch ärgerlich, wenn man sagt:
„Gott hält nicht Gericht über Amerika.“ – „Warum passieren dann all diese Dinge?“
Es sind die Konsequenzen schlechter Entscheidungen,
die aus einem falschen Glauben kommen. Alles führt zurück zum Evangelium.
Und meine Zeit ist um. Preist den Herrn! Preist Jesus, Halleluja!
Amen!

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