Der Kampf ist Gottes Sache!

Wie reagierst du auf Herausforderungen in deinem Leben? Wir neigen dazu, uns als erstes die Frage zu stellen: „Was kann ich tun?“. Auch andere werden dich vielleicht fragen: „Was wirst du tun?“. Es liegt in unserer Natur gleich etwas zu tun und nach Lösungen zu suchen. Sofort fangen die Räder an sich zu drehen und zu arbeiten. Doch Gott möchte, dass wir ihm vertrauen und ihn für uns kämpfen lassen. Ist nicht immer so einfach, oder?

Hier ein Beispiel aus der Bibel:

Josaphat (2. Chronik 20) stand einer großen Menge von Feinden gegenüber. Was wird er tun? Was würden wir tun?

  • „Wieviele sind es? Wieviele sind wir?“
  • „Was für Waffen haben die so?“
  • „Wie können wir sie schlagen?“
  • „Bringt mir eine Karte“
  • „Jungs! Macht euch bereit“
  • „Frauen und Kinder versteckt euch!“
  • ….
  • ….

Aber schau dir an, wie schön seine Reaktion ist und wie unsere Reaktion sein sollte, wenn wir vor Kämpfe in unserem Leben stehen. Statt sich auf den Feind zu konzentrieren, schaute und vertraute er auf Gott:

„Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist keine Kraft gegen diesen großen Haufen, der gegen uns herangerückt ist, und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet!“ (2.Chronik 20:12)

Und wie reagiert Gott darauf?
Schau wie Gott auf das Vertrauen von Josaphat reagiert:

Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor diesem großen Haufen; denn nicht eure, sondern Gottes Sache ist der Kampf!
……
Aber es ist nicht an euch, dort zu kämpfen. Tretet nur hin und bleibt stehen und seht die Rettung des HERRN, der mit euch ist! O Juda und Jerusalem, fürchtet euch nicht und verzagt nicht! Zieht morgen aus gegen sie, und der HERR ist mit euch! (2.Chronik 20:15-17)

Das gilt auch heute noch für dich und mich. Gott möchte unsere Kämpfe kämpfen. Die Frage ist nur, erlauben wir ihm das? Lassen wir es zu? Auch im neuen Testament fordert Gott uns dazu auf, stets auf seinen Sohn zu schauen:

und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.(Hebräer 12:2)

Leichter gesagt als getan, oder? Denn „Stillstehen“ ist das Letzte, was wir tun wollen, wenn der Feind uns entgegen kommt. Es ist zudem das Schwierigste, weil wir das Gefühl haben, nicht einfach nur herumstehen und nichts tun zu können sondern wir müssen doch irgendetwas tun. Wir müssen doch versuchen, die Situation zu retten. Doch Gott möchte das wir ruhig werden und erwarten und zusehen, wie Jesus – unsere Rettung – für uns kämpft. Vertraust du ihm?

Wie wirst du also auf deine nächste Herausforderung reagieren? Ich möchte dich ermutigen, es so zu tun, wie es Josaphat tat. Er sandte seine Sänger an die Spitze seiner Truppe, um zu verkünden:

Dankt dem HERRN, denn seine Gnade währt ewiglich! (2.Chronik 20:21)

Ich soll also einfach nichts machen und mich faul auf’s Sofa schmeißen?
Nein. Tue, was die Situation erfordert aber mache dir keine Sorgen und verlasse dich nicht auf das, was du tust, sondern auf Jesus.

Wenn also die nächste Herausforderung kommt, dann sage im Glauben „DER KAMPF IST DIE SACHE DES HERRN“ und entspann dich. Vertraue ihm. Auch wenn es in den ersten Tag sich nicht nach einen Sieg anfühlt, wenn du Gott kämpfen lässt, dann wirst du gewinnen. Bleibe wie Josaphat in der Ruhe und vertraue auf Gottes Gnade. Dann wird Gott auch dein Schlachtfeld in das Tal Beracha verwandeln. Beracha bedeutet „Segnungen“. Das Volk Israel gab dem Schlachtfeld diesen Namen, weil sie drei Tage gebraucht haben, um all die ganze Kriegsbeute einzuasmmeln. Gott verwandelte ihre Situation zu einem riesigen Segen.

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. (Römer 8:28)

Übrigens eine ähnliche Geschichte findest du auch in 1. Samuel 17, wo David gegen Goliath und den Philistern kämpft. Auch da heißt es:

denn der Kampf ist die Sache des HERRN, und Er wird euch in unsere Hand geben! (1. Samuel 17:47)

Warum konnte David nur mit einer Steinschleuder gegen diesen Riesen entgegentreten? Weil er wusste, dass es nicht von ihm abhängig war sondern der Kampf die Sache des Herrn ist.

– Der Kampf ist die Sache des Herrn –

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