Arbeit und Stress

Die Welt sagt dir das harte Arbeit der Schlüssel für Wohlstand ist. Aber demnach müsste ja jeder der hart arbeitet wohlhabend sein. Ist das so? Schau dich mal um, du siehst viele Menschen die hart arbeiten und trotzdem arm sind. Ich plädiere hier nicht für Faulheit. Arbeit ist nichts schlechtes. Ganz im Gegenteil, es ist eine Idee von Gott. Was ich aber sagen möchte, ist, dass schweißtreibendes Abrackern nicht der Weg zu Gottes Versorgung ist. Wenn du von deiner Arbeit gestresst, ausgepowert und überfordert bist, dann agierst du wahrscheinlich noch unter dem Fluch. Welchen Fluch meine ich?

Im Schweiße deines Angesichts sollst du [dein] Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden; denn von ihm bist du genommen. Denn du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren!  (1.Mose 3:19)

Dieser Fluch bezieht sich nicht auf die Arbeit an sich sondern auf das Abmühen, die Sorgen und das harte Arbeiten. Die Arbeit an sich ist kein Fluch. Gott gab Adam vor dem Sündenfall die Arbeit, sich um den Garten zu kümmern. Es ist etwas schönes, eine Aufgabe/Arbeit zu haben. Diese Arbeit war zu diesem Zeitpunkt noch  mit Freude und Leichtigkeit verbunden. Ohne Schweiß und Stress. Erst nach dem Sündenfall wurde der Acker verflucht und brachte Dornen hervor und der Mensch musste sich von diesem Zeitpunkt an, abmühen. Jetzt war die Arbeit mit Schweiß und Stress verbunden.

Und zu Adam sprach er: Weil du der Stimme deiner Frau gehorcht und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach: »Du sollst nicht davon essen!«, so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen! Mit Mühe sollst du dich davon nähren dein Leben lang;
Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Gewächs des Feldes essen. (1.Mose 3:17-18)

Doch dieser Fluch gilt nicht mehr für dich. In Jesus Christus bist du vom Fluch erlöst.

Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen (denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt« ), (Galater 3:13)

Jesus trug deine Dornenkrone auf seinem Kopf, um dir zu zeigen, dass er dich von diesem Fluch erlöst hat. Er hat ihn (sinnbildlich als Dornenkrone auf seinem Kopf) getragen. Er hat dafür geblutet. Er trug diese Dornenkrone, damit du stressfrei und trotzdem erfolgreich arbeiten kannst. Du musst dich nicht wie die Welt stressen lassen und besorgt sein.

Und die Kriegsknechte flochten eine Krone aus Dornen, setzten sie ihm auf das Haupt und legten ihm einen Purpurmantel um 3 und sprachen: Sei gegrüßt, du König der Juden!, und schlugen ihn ins Gesicht. (Johannes 19:2)

Dein himmlischer Vater, der dich liebt, möchte das du ein stressfreies und sorgenfreies Leben hast. (Und ich meine damit nicht, dass du keine Herausforderung haben wirst. Doch du kannst dich entscheiden, dich zu sorgen oder deinem Gott zu vertrauen)

Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! (Matthäus 6,31:33)

Jesus hat deinen Fluch getragen, damit du jetzt seine Gerechtigkeit ergreifen kannst. Lasse dich heute nicht stressen, wie es die Menschen dieser Welt tun. Du darfst aufgrund deiner Gerechtigkeit in Jesus den vollen Segen Gottes und seine Unterstützung erwarten.

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. (Matthäus 11:28-30)

Unter dieser Leichtigkeit wirst du Freude (trotz Herausforderungen) auf deiner Arbeit haben. Weil der gute Hirte neben dir sitzt. Und in dieser Frische und Ruhe wirst du ein Segen und ein Wohlgeruch für deine Arbeitskollegen sein.

Was ist deine Aufgabe? Lass dein Herz nicht besorgt und unruhig werden, vertraue stattdessen Jesus. Man muss es wirklich erst lernen, in bestimmten Situation ruhig zu bleiben und Gott zu vertrauen. Am Anfang fühlt es sich seltsam an und Gedanken kommen hoch wie: „Ah Hilfe! Was ist wenn das nicht klappt? Was ist wenn ich es bis 12 Uhr nicht schaffe? Was ist wenn Person X dies oder das sagt, Was ist … Was ist … Was ist….. Hoffentlich schaffe ich das. Was wenn …. Was wenn …. “ Schluss damit. 🙂 Vertraue Jesus. Lerne es auf der Arbeit. Wenn Herausforderung kommen, reagiere entspannt: „Jesus, wird das machen. Jesus wird mir helfen. Ich werde mich jetzt nicht stressen lassen“. Seitdem ich das praktiziere mache ich super Erfahrungen damit, auch wenn es in der Situation selbst immer spannend und aufregend ist. In der Situation selber denke ich mir manchmal: „Oh was mache ich hier eigentlich? Ich kann doch nicht einfach innerlich entspannt bleben? Wenn das nicht ‚funktionert‘ , habe ich ein echtes Problem…“ Aber das schöne ist, es funktioniert. Jesus ist treu und ich mache wunderbare Erfahrungen mit ihm auf der Arbeit.

Kennst du diesen Satz: „Ich weiß gar nicht, warum ich mir damals so ein Stress gemacht habe?“ (z.B. früher bei einem Referat in der Schule, oder bei der Organisation einer Verantstaltung, etc.). Es ist doch oft so, dass wir uns von Dingen so stressen lassen, dass wir den eigentlichen Prozess gar nicht mehr genießen können sondern erst wieder „durchatmen“ können, wenn alles vorbei und geschafft ist.

  • Kannst du es genießen, eine Feier mit Jesus zu organisieren?
  • Kannst du es genießen, große Aufgaben auf der Arbeit mit Jesus zu bewältigen?
  • Kannst du es genießen, …..
    • Warum nicht? „Wenn Gott für dich ist, wer kann da gegen dich sein“
      • praktiziere es. 🙂 und erlebe Gott

Viele erleben es so selten, dass trotz der Umstände ihr „Jocht leicht ist auf der Arbeit“ weil sie Jesus nicht wirklich gestatten, ihnen Ruhe zu geben. Um es nochmal zu sagen: Ich meine nicht, dass du dich zurücklehnst und nichts machst. Nein. Ich rede von sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und Jesus vertrauen. Lass es drauf ankommen. Er wird dich nicht enttäuschen.

 

Ich möchte dich herausfordern: Bei der nächsten Aufgabe, die dich grundsätzlich „stressen“ würde, ruhig zu bleiben und auf Jesus zu vertrauen. Auch wenn das total gegen unsere Natur ist, aber hol dir einen Kaffee, bleib entspannt, rede mit Jesus und danke ihm, dass er dir helfen wird und mache in dieser Ruhe deine Arbeit.Und plötzlich merkst du, dass die Dinge auch ohne Stress funktionieren (sogar noch besser) und du nicht ausgepowert bist. Erwarte Segen auf deiner Arbeit. Du darfst das erwarten, weil du in Jesus die Gerechtigkeit Gottes bist.

Jesus trug deine Dornenkrone auf seinem Kopf, um dir zu zeigen, dass er dich von dem Fluch erlöst hat. Er hat ihn (sinnbildlich als Dornenkrone auf seinem Kopf) getragen. Er hat dafür geblutet. Er trug diese Dornenkrone, damit du stressfrei und trotzdem erfolgreich arbeiten kannst. Du musst dich nicht wie die Welt stressen lassen und besorgt sein.

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