Herz Frühstück

Yum Yum … Was für Nachrichten bekommt dein Herz zum Frühstück, wenn du morgens aufstehst? Erstmal ein Blick auf das Smartphone und abchecken was auf Facebook so geht? Oder die Nachrichten lesen, um zu sehen was in der Welt so passiert? Schauen ob eine neue E-Mail reingekommen ist? ….

Verstehe mich nicht falsch, ich habe nichts gegen diese Dinge aber es ist wichtig zu verstehen, das es uns prägt, was wir lesen und womit wir unser Herz füttern.

Du liest von einer neuen Krankheit, einem aktuellen Terror Anschlag, von einem tollen Urlaub den du gerade nicht haben kannst, von  menschlicher Weisheit wie z.B. „im Alter wird man …“, du liest all diese Dinge …

Du startest in den Tag und fängst unbewusst an, diese Dinge in deinem Herzen zu bewegen.

  • „Hoffentlich erwischt mich diese Krankheit nicht“ (Sorge)
  • „Was ist wenn hier mal ein Terror Anschlag passiert? Was ist wenn mein Kind in der Nähe ist?“
  • „Warum haben die anderen schon wieder ein tollen Urlaub und ich nicht?“ (Du fängst an dich zu vergleichen)
  • „Was ist wenn…“

Vielleicht stellst du dir auch keiner dieser Fragen und musst einfach immer wieder über ein Bild oder Artikel nachdenken, den du in der Früh gelesen hast. Es bestimmt dein Denken.

Gott möchte nicht, dass du all das ungefiltert einfach so aufsaugst und dich prägen lässt. Er möchte, dass du erstmal in sein „FaithBook“ schaust ;-), und dich von seinem wunderabren Wort der Gnade füttern lässt. Lies zuerst in seinem Wort und empfange ein Wort der Ermutigung, ein Wort das dich stärkt, eine Offenbarung von seinem Sohn Jesus. Im Gegensatz zu den Nachrichten dieser Welt, ist sein Wort DIE Wahrheit. Sein Wort ist Leben und Geist.

Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben. (Johannes 6:63)

Aber hey, soll ich mir dann Scheuklappen aufsetzen und nie wieder Nachrichten lesen und die Welt da draußen komplett ignorieren?

Nein, sollst du nicht. Und das wollte ich auch nicht behaupten. Ich spreche von Prioritäten. Wenn du vorher gut gefrühstückt im Wort Gottes all diese Nachrichten liest, wird dein Herz ganz anders darauf reagieren als wenn du das einfach so hemmungslos nach dem Aufstehen aufnimmst. Dein Herz und deine Gedanken werden auf diese weltlichen Aussagen mit der Wahrheit (=Wort Gottes) reagieren. Zum Beispiel liest du von einer Krankheit, dann springt das Wort Gottes in dir hoch: „Durch seine Striemen bin ich geheilt„. Du liest von einem Terror Anschlag, dann springt das Wort Gottes in dir hoch: „Der Herr ist mein Hirte, sein Stecken und Stab beschützen mich„. Du liest von einer Herausforderung und sofort springt das Wort Gottes in dir hoch: „Jesus hat mir versprochen immer bei mir zu sein„. Und so weiter…

Merkst du wie das Wort in dir lebendig ist und auf Nachrichten reagiert? Das ist wunderbar. Und gerade zur Zeiten des Internets, wo uns so viele inhaltlich unterschiedliche Dinge zur Verfügung stehen, ist es wirklich schön, die Wahrheit (das Wort Gottes) in uns zu haben.

Jesus hat uns mehrmals gesagt, dass wir uns nicht sorgen sollen. Er bezeichnet sich als guter Hirte, der sich um dich kümmern wird. Der sein Leben für dich gegeben hat. Vertraust du ihm? Warum möchte Gott nicht, dass wir uns sorgen? (Welcher Vater möchte das schon?!) Weil er uns liebt und uns versorgen möchte und weil Sorge das Wort Gottes in dir erstickt:

Was aber unter die Dornen fiel, das sind die, welche es gehört haben; aber sie gehen hin und werden von Sorgen und Reichtum und Vergnügungen des Lebens erstickt und bringen die Frucht nicht zur Reife. (Lukas 8:14)

Gott ist gut. Und in Jesus Christus bist du vollkommen gerechtfertigt und auf dich wartet ein riesiger Segen in deinem Leben. Er hat alles für dich getan. Nur eines kann er dir nicht abnehmen … wie du mit deinem Herzen umgehst. Lässt du es zu, dass dort Sorge und Angst einzieht? Oder vertraust du Jesus und lässt seinen übernatürlichen Frieden in dir wohnen? Womit fütterst du dein Herz? Wer bestimmt dein Denken?

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! (Johannes 14:1)

Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht! (Johannes 14:27)

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.(Hebräer 4:12)

Ganz praktisch:

Nimm dir morgens eine Zeit, wo du sein Wort genießt. Ich verwende hier bewusst das Wort „genießen“. Finde heraus, wie du sein Wort gut schmecken kannst. Es gibt viele unterschiedliche Herangehensweisen aber wichtig ist, dass du entspannt bist, ein offenes Herz hast und Freude daran hast.

Was mein ich damit?
Ich habe eine Zeit lang einen Bibelleseplan gehabt und den fleißig runter gelesen. Dieser Plan hat mir zwar geholfen, regelmäßig im Wort zu lesen aber ich habe es nicht richtig genossen. Ich habe mich mehr darüber gefreut, dass ich die heutige Lesung abgeschlossen habe und mein Kreuz in dem Kästchen machen durfte. Wenn mich am Ende des Tages jemand gefrag hat, was ich so schönes gelesen habe, wusste ich es oft gar nicht mehr. Es hat mich nicht bewegt, ich habe es nicht mit in den Tag genommen. Somit sackte es auch nur wenig in mein Herz.

Mittlerweile habe ich ein tolles Andachtsbuch (welches Jesus und seine Gnade stets in den Mittelpunkt stellt), wo ich jeden morgen ein klein Leckerbissen lesen und darüber nachsinnen kann. Ich lese diese kleine Andacht und nehme sie mit in den Tag und denke immer wieder darüber nach und freue mich darüber. Ich genieße diesen Leckerbissen den ganzen Tag. Yum Yum 😉 Und weil es so kleine Einheiten sind, freue ich mich dann auch schon auf den nächsten Tag, weil ich gespannt bin, was dann kommt.

(Die Bibel auch in ganzen Stücken zu lesen und das intensive Studieren von Themen, hat auch seinen Platz. Das mache ich dann aber immer ganz frei wenn ich mal ein Nachmittag Zeit habe oder beim Spazierengehen höre ich eine Hörbibel. Aber mir geht es in diesem Artikel auch eher um den „Start in den Tag“. Und da habe ich mich persönlich entschieden, lieber ein kleine Andacht zu „essen“ und diese dann freudig in den Tag mitzunehmen als schmackhaftes „Kaugummi“. )

Wir sind alle unterschiedlich. Auch in der Art und Weise wie wir morgens gut Zeit mit Gott verbringen können. Lerne es, herauszufinden, wie du Gott morgens nach dem Aufstehen schon genießen kannst. Ein weiterer Tipp, der mir sehr geholfen hat: Fang morgens gleich an, mit Jesus zu reden.

In dem Bereich „Zeit mit Gott“ gibt es ganz viel zu entdecken. Ich segne dich jetzt in dem Namen Jesus, dass du einen Zugang findest, wie du gut Zeit mit ihm in der Früh verbringen kannst.

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