Warum konnten Menschen Jesus etwas antun?

Warum konnten die Menschen Jesus etwas an tun, wenn er doch Gott war? Diese Frage haben sich schon damals einige Leute gestellt, als sie sahen wie Jesus gekreuzigt wurde.

Andern hat er geholfen, und kann sich selber nicht helfen. Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz, so wollen wir ihm glauben. (Matthäus 27:42)

Unter dem römischen Gesetz gab es zwei Herangehensweisen, wie mit einem Kriminellen umgegangen wurde.

1) war es eine kleine Straftat, wurde die Person gegeißelt und wieder freigelassen

2) war es eine schwere Straftat, wurde die Person gekreuzigt

Jesus musste beides durchleiden. Bei ihm gab es kein „oder. Er wurde brutal gegeißelt und gekreuzigt. Warum? Weil Pontius Pilatus, der keine Schuld an Jesus gefunden hat, gehofft hatte, dass das Volk nach den heftigen Geißelungen zufrieden ist und ihn freilassen kann. Doch das Volk stellte sich nicht zufrieden und forderte die Kreuzigung. Wichtig ist hier: das Volk hatte keine Macht Jesus solche Leiden zuzufügen. Er hat es für dich und mich zugelassen!

Jesus: Oder meinst du, ich könnte nicht jetzt meinen Vater bitten, und er würde mir mehr als zwölf Legionen Engel schicken? (Matthäus 26:53)

Jesus hat es zugelassen, damit durch seine Striemen Frieden und Heilung haben.

Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. (Jesaja 53:5)

Die römische Peitsche waren mehrere Lederstreifen, in denen Glassplitter, Knochen und Haken eingearbeitet wurden. Mit jedem Peitschenhieb bohrten sich das Glas, die Knochen und die Haken in die Haut von Jesus. Und wenn die Peitsche ruckartig wieder zurück gezogen wurde, wurde sein Fleisch an vielen Stellen seines Körpers auseinander gerissen, so dass man schon die Knochen sehen konnte. Grausam!

So beschreibt es auch der Psalm ist:

Denn Hunde umringen mich, eine Rotte von Übeltätern umgibt mich; sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben. Ich kann alle meine Gebeine zählen; sie schauen her und sehen mich [schadenfroh] an. (Psalmen 22:17‭-‬18)

Auf meinem Rücken haben Pflüger gepflügt und ihre Furchen lang gezogen (Psalmen 129:3)

Jesus ließ sich „abschlachten“ damit du Leben empfängst.

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